Die ersten Perlen auf der Kette
Ausgangssituation
„Die wissen ja nicht, was sie wollen!"
Schon oft habe ich diese Aussage vernommen. Erst kürzlich wieder. Schon oft ist dabei sinnentleerte Emotion entstanden. Manchmal war ich auch selbst Akteur. Auf der einen oder anderen Seite. Eine Situation, wo jeder verliert. Eine Situation, welche garantiert wenig zu einem erfolgreichen Projekt beisteuern kann.
Erkenntnis
Doch halt …. da war doch etwas: Facilitation! Facilitation (bedeutet sinngemäss „systemische Moderation") ist dafür gedacht, Informationen zu sammeln, zu sichten, ein Bild mit Pro und Contra zu erlangen, Prioritäten zu setzen und damit eine Entscheidungsgrundlage zu bilden.
Die eingangs skizzierte Situation ist menschlich, völlig „normal" und Lösungsmethodik ist existent. Facilitation eben.
Ansatz
| Index | Kategorie | Indikator |
| 1 | Sicherheit | Die Frage ist klar und die Antwort kann von den Teilnehmern einfach gegeben werden. |
| 2 | Komplexität | Die Frage ist relativ klar. Aber die Antwort ist zu entwickeln. |
| 3 | Unsicherheit | Sogar die Frage / die Aufgabenstellung / der offene Punkt sind unklar und müssen zuerst eindeutig definiert bzw. abgegrenzt werden. Erst danach kann die Lösungssuche beginnen. |
Damit ist klar, wieso es so unklar ist. Wir haben es in diesem Fall mit Kategorie 2 oder 3 zu tun. Eine Konstellation, wo Facilitation so richtig Nutzen stiften kann.
Eine Konstellation, die vielen ohne dieses Wissen Kopfzerbrechen bereitet und kein Ausweg in Sicht scheint.
Bei Gliederung der Aufgaben nach Kategorien können unterschiedliche Lösungswege und Ansprechpartner passend pro Kategorie definiert werden.
Vorgehen
Rollenklärung
Der Facilitator ist verantwortlich für den Lösungsprozess. Für die Kreierung von abgestimmten Inhalt. Unabhängig von diesem. Je mehr inhaltliche Aufmerksamkeit für die Lösung erforderlich ist, desto weniger ist der Lösungssuchende alleine in der Lage, auch den dafür passenden Prozess zu definieren. Deswegen klinkt sich der Facilitator hier als Unterstützer ein.
Bei längeren Vorhaben kann der Facilitator auch interne Ressourcen entwickeln. Möglicherweise da auch für Aufgaben der Kategorie 1 als Coach oder Responder agieren. So erhalten Neulinge die erforderliche Sicherheit im Umgang und können die eine oder andere Methode mit dem Facilitator als Netz in deren Portfolio integrieren.
Wenn schon das Bewusstsein für klare Ziele und deren unterschiedliche Handhabung entsteht; wenn Lösungssuchende entdecken, wie mit ein paar gekonnten Handgriffen Zufriedenheit und Abgestimmheit entsteht; wenn verstanden wurde, wie Vorbereitung sinnvoll gestaltet werden kann – dann ist ein grosser neuer Meilenstein geschafft!
Resultate
Angebot
Fazit
Die Ausgangssituation kann mit vorhandenen Methoden und Rollen heutzutage völlig anders als noch vor Jahren behandelt werden. Bewusste Entscheidungen mit Pround Contra-Abwägung sind möglich. Entscheidungen, zu denen sich die Beteiligten auch lange danach noch bekennen.
Aussagen wie „Die wissen ja nicht, was sie wollen!" werden immer wieder vorhanden sein. Der Unterschied besteht nun darin, genau hier mit Methoden Lösungen herbei zu führen!
Ihr Ansprechpartner:
Dieter Strasser, MSc, CMC
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